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Das Leben nehmen
Suizid in der Moderne
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Macho, Thomas
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Jahr:
2018
Verlag:
Berlin, Suhrkamp-Verlag
Mediengruppe:
Sachbuch
| Zweigstelle | Standorte | Status | Frist | Vorbestellungen |
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Zweigstelle:
Hauptstelle Kronberg
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Standorte:
Le
Mach / Philosophie / OG
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Status:
Verfügbar
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Frist:
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Vorbestellungen:
0
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Der Selbstmord", schrieb Walter Benjamin in seinem Passagen-Werk , erscheint "als die Quintessenz der Moderne". Und in der Tat: Nachdem der Versuch, sich das Leben zu nehmen, über Jahrhunderte als Sünde oder Ausdruck einer psychischen Krankheit betrachtet, in einigen Ländern sogar strafrechtlich sanktioniert wurde, vollzieht sich seit dem 20. Jahrhundert ein tiefgreifender Wandel, der zur Entstehung einer neuen Sterbekultur beigetragen hat. Der eigene Tod gilt immer häufiger als "Projekt", das vom Individuum selbst zu gestalten und zu verantworten ist. Wer sich das Leben nimmt, will es nicht mehr nur auslöschen, sondern auch ergreifen und ihm neue Bedeutung geben.
Thomas Macho, geboren 1952, war von 1993 bis 2016 Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin. Gegenwärtig leitet er das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien.
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Jahr:
2018
Verlag:
Berlin, Suhrkamp-Verlag
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ISBN:
978-3-518-42598-5
Beschreibung:
530 S.
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