Stella und Jason sind verheiratet, sie haben eine Tochter, Ava, sie leben in einem Haus am Rand der Stadt. Ein schönes, einfaches Haus, ein kleiner Garten, ein alltägliches ruhiges Leben, meist ohne Jason, der viel arbeitet. Aber eines Tages steht ein Mann vor der Tür dieses Hauses, ein Fremder, jemand, den Stella nie zuvor gesehen hat. Er sagt, er wolle sich einfach einmal mit ihr unterhalten, mehr sagt er nicht. Stella lehnt das ab. Der Fremde geht und kommt am nächsten Tag wieder, er kommt auch am Tag darauf wieder, er wird sie nicht in mehr in Ruhe lassen. Was hier beginnt, ist ein Albtraum, der langsam, aber unbeirrbar eskaliert.
In einer klaren, schonungslosen Sprache und mit irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe und vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens.
Judith Hermann, 1970 in Westberlin geboren, ging nach ihrem Germanistik- und Journalismusstudium für ein Zeitungspraktikum nach New York. 1998 debütierte sie mit ihrem Erzählband "Sommerhaus, später", der von der literarischen Welt begeistert aufgenommen und ausgezeichnet wurde ("Kleist-Preis" 2001, "Hugo-Ball Förderpreis" 1999). Mit "Nichts als Gespenster" gelang es Judith Hermann, die Erwartungen, die nach dem ersten Erfolg in sie gesetzt wurden, nicht nur zu erfüllen, sondern weit zu übertreffen.
Als Journalistin und Schriftstellerin lebt sie heute in Berlin.
Jahr:
2014
Verlag:
Berlin-Brandenburg, Der Hörverlag
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Systematik:
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ISBN:
978-3-8445-1615-9
Beschreibung:
4 CD (ca 249 Min.); vollständige Lesung
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