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Quasikristalle
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Menasse, Eva
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Jahr:
2013
Verlag:
Berlin, Argon Verl.
Mediengruppe:
CD Erwachsene
| Zweigstelle | Standorte | Status | Frist | Vorbestellungen |
|
Zweigstelle:
Hauptstelle Kronberg
|
Standorte:
CD
Mena / Hörbuch Belletristik / OG
|
Status:
Verfügbar
|
Frist:
|
Vorbestellungen:
0
|
Was wissen wir wirklich über uns selbst? Und was vom anderen?
In dreizehn Kapitel zerlegt Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt sie als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und Geliebte. Zu Beginn ist Xane Molin vierzehn Jahre alt und erlebt mit ihrer besten Freundin einen dramatischen Sommer. Am Ende ist sie Großmutter und versucht, für den Rest ihres Lebenswegs das Steuer noch einmal herumzureißen.
Aus dem Mosaik der unterschiedlichen Sichtweisen tritt auf magische Weise ein kühner Roman hervor, der wie nebenbei die Frage nach Wahrnehmung und Wahrheit stellt.
Eva Menasse wurde 1970 in Wien als Tochter des Wiener Fußballnationalspielers Hans Menasse geboren. Ihr Halbbruder Robert Menasse ist ebenfalls ein bekannter Schriftsteller. Sie studierte Germanistik und Geschichte und begann nach dem Studium als Journalistin für das Wiener Nachrichtenmagazin Profil zu arbeiten, später dann für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Als Reporterin der FAZ begleitete Eva Menasse von Januar bis April 2000 in London den Prozess gegen den Holocaust-Leugner David Irving. Aus ihren hintergründigen Reportagen zu diesem Prozess entstand Menasses erste Buchveröffentlichung "Der Holocaust vor Gericht", die im selben Jahr im Siedler Verlag erschien.
2003 zog Eva Menasse nach Berlin und trat zwei Jahre später mit ihrem Romandebüt "Vienna" an die Öffentlichkeit. In dem lakonisch witzigen Roman porträtiert sie eine katholisch-jüdische Familie, die unverkennbar deutliche Parallelen zu ihrer eigenen Familie aufweist. Deren wechselvolle Geschichte im Wien des 20. Jahrhunderts wird von ihr als anekdotenreiches, skurriles Abenteuer geschildert. 2006 erhielt sie den Rolf-Heyne-Debütpreis für "Vienna", der Roman wurde in der Folge in mehrere Sprachen übersetzt. In ihrem 2009 erschienenen Erzählungsband "Lässliche Todsünden" widmete sich Eva Menasse dem Wiener Kulturbetrieb und einigen seiner Vertreter, aus deren Charakterschwächen sie ihre charmant-gnadenlosen Geschichten entwickelte. Im Februar 2013 erschien ihr Roman "Quasikristalle". Sie erzählt darin anhand von Fragmenten und aus vollkommen unterschiedlichen Perspektiven süffisant und temporeich die vielschichtige Lebensgeschichte der Wienerin Xane Molin.
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Jahr:
2013
Verlag:
Berlin, Argon Verl.
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Systematik:
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CD SL
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ISBN:
978-3-8398-1236-5
Beschreibung:
8 Cd ( ca 573 Min.)